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CLAUDIA-MARIA
LUENIG
Bildende
Künstlerin
Geboren
1957 in Herbern/Deutschland. 1985–1999 in Melbourne/Australien.
Lebt und arbeitet in Wien. 1980 Diplom für Chemieingeneurwesen,
Münster/Deutschland. 1992 Bachelor of Arts (Sculpture),
Canberra School of Art, Australien. 1998 Master of Arts (Interior
Design), RMIT College, Melbourne/Australien.
Preise:
2005 Anni und Heinrich Sussmann Stiftung, Wien; „Das Engagierte
Auge”, Galerie Preis für b a s e m e n t, Grundsteingasse,
Wien.
Ausstellungen (Auswahl):
2006 5. Biennale Guymri, Armenien; 2. Biennale Shumen, Bulgarien;
Galerie Esplanade, Bad Ischl (E);Tempel, Cabaret Renz, Wien
www.cml-katalyst.com
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MAG. FABIAN KANZ
Anthropologe
2004 50
% Anstellung an der Medizinischen Universität
Wien (MUW).
2002 - 50 % Anstellung als Anthropologe am Österreichischen
Archäologischen Institut (ÖAI).
2002 Wissenschaftliche Leitung, Konzeption und Umsetzung der
Ausstellung „Gladiatoren in Ephesos. Tod am
Nachmittag“ im Ephesos Museum Selçuk (TRK)
1993 - Mitarbeit an diversen anthropologischen und medizinischen
Projekten im Auftrag des FWF, Bundesdenkmalamtes (BDA), des
Österreichischen Archäologischen Institutes
(ÖAI) bzw. der Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
2003 Theodor-Körner-Förderpreis.
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“HERRIN
ALEXA...”, 2006
Fotografie auf Leinwand,
auf Leinwand genäht,
Text von Hand gestickt,
Füllmaterial, Zierkante
40x40cm

In
„Seven Deadly Sins” (Sieben Todsünden)
werden die verschwindenden Grenzen zwischen Lust und Schmerz
aufgezeigt: handgestickte Frauenbilder aus Anzeigen der 1950er Jahre
kombiniert mit Text und Nadeln, die jeweils die Leinwand durchdringen.
In der heutigen Zeit erscheinen die Sieben Todsünden in einer
maskierten und nicht so offensichtlich greifbaren Form.
Während sie in den 50er Jahren als (Tod)Sünden
angesehen wurden, sind Konsum, Lust, Sex und Macht eine permanente
Erscheinung in unserem heutigen Leben.
Wie der neueste Modetrend – die Kragenformen der 50er
– sind auch Freiheit, Glamour, Stil und soziale Anerkennung,
Wünsche, Verlangen und Leidenschaften gesellschaftlichen
Konditionen unterworfen. Die Nadeln repräsentieren diese
Konditionen. Das Durchdringen der Oberfläche entspricht den
Restriktionen und Konditionen. Die Klassifikation der einzelnen
Gesichtzüge und der dazu gehörigen Sünde
unterstreicht die Möglichkeiten.
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